Neues E-Auto mit Wallbox
Sie planen eine Wallbox oder haben gerade eine installieren lassen. Wir prüfen, ob ein eigener Tarif oder der Haushaltstarif besser passt.
Autostrom · Stand Oktober 2026
Wer sein E-Auto zu Hause lädt, braucht deutlich mehr Strom als vorher. Ob ein eigener Autostromtarif sinnvoll ist oder der normale Haushaltstarif reicht, hängt von Fahrleistung, Zähler und Netzgebiet ab. Diese Seite erklärt die wichtigsten Regeln und zeigt, wie Sie Ihre Ladekosten selbst berechnen.
Wer regelmäßig zu Hause lädt, nutzt meist eine Wallbox. Jede Ladeeinrichtung für E-Autos müssen Sie vor der Inbetriebnahme dem Netzbetreiber mitteilen. Liegt die Leistung insgesamt über 12 kVA, muss der Netzbetreiber vorher zustimmen (§ 19 NAV).
Wallboxen mit mehr als 4,2 kW Leistung, die ab dem 1. Januar 2024 in Betrieb gegangen sind, zählen als steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Der Netzbetreiber darf die Ladeleistung bei drohender Überlastung des Netzes vorübergehend drosseln, aber nicht ganz abschalten: Mindestens 4,2 kW bleiben verfügbar. Dafür zahlen Sie ein ermäßigtes Netzentgelt.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind Ihre Fahrleistung, die Zählersituation und die Preise in Ihrem Netzgebiet.
Der Verbrauch eines E-Autos wird in Kilowattstunden je 100 Kilometer angegeben. In den ADAC-Tests lagen die Werte 2026 je nach Modell zwischen rund 13 und 30 kWh je 100 km. Diese Werte enthalten die Ladeverluste, anders als die Anzeige im Bordcomputer.
Die Formel lautet: Verbrauch in kWh je 100 km × Arbeitspreis in € je kWh = Stromkosten je 100 km. Für Ihren zusätzlichen Jahresverbrauch gilt: Kilometer im Jahr ÷ 100 × Verbrauch je 100 km.
Setzen Sie Ihren eigenen Arbeitspreis und den realen Verbrauch Ihres Autos ein. Für die Jahreskosten kommen der Grundpreis und gegebenenfalls die Kosten für einen zweiten Zähler hinzu.
Rechenbeispiel mit angenommenen Werten: 18 kWh × 0,35 € = 6,30 € je 100 km. Bei 10.000 km im Jahr sind das 1.800 kWh zusätzlicher Verbrauch.
Halter reiner Elektroautos können die eingesparten Treibhausgase ihres Fahrzeugs einmal pro Kalenderjahr bescheinigen lassen. Dafür gilt ein fester Schätzwert je Fahrzeugklasse; der tatsächliche Ladestrom wird nicht gemessen. Den Antrag beim Umweltbundesamt können Sie einem Dienstleister überlassen, der die bescheinigte Menge an quotenpflichtige Unternehmen verkauft. Nötig ist eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I.
Plug-in-Hybride zählen nicht, nur rein batterieelektrische Fahrzeuge. Wie viel Geld Sie dafür erhalten, hängt vom Markt ab und ist nicht garantiert.
Sie planen eine Wallbox oder haben gerade eine installieren lassen. Wir prüfen, ob ein eigener Tarif oder der Haushaltstarif besser passt.
Die Wallbox hängt an Ihrem Hausanschluss. Wir sehen uns Zählerschrank, Modul nach § 14a EnWG und Ihren Gesamtverbrauch an.
Klären Sie mit Vermieter oder Eigentümergemeinschaft, wo die Wallbox angeschlossen wird und über welchen Zähler der Strom läuft.
Mit mehreren steuerbaren Geräten lohnt der Blick auf das Gesamtbild aus Zählern, Modulen und Tarifen.
Einen Live-Tarifvergleich gibt es auf dieser Website nicht. Konkrete Tarife erhalten Sie über „Angebot anfordern“ oder in der Beratung.
Sie melden sich per Telefon, WhatsApp, E-Mail oder über das Anfrageformular. Die Beratung findet telefonisch oder per Microsoft Teams statt.
Wir sehen uns Ihren bisherigen Vertrag, den Haushaltsverbrauch, Ihre Fahrleistung und die Zählersituation an.
Wir vergleichen passende Haushalts- und Autostromtarife der Versorger, mit denen MB Finance zusammenarbeitet, und rechnen mit Ihren Kilometern.
Sie bekommen das Angebot als PDF auf Deutsch, auf Wunsch zusätzlich auf Persisch oder Englisch.
Wenn Sie einverstanden sind, unterschreiben Sie den Auftrag direkt auf dem Bildschirm oder über einen Link.
Der neue Versorger kündigt in der Regel Ihren alten Vertrag und übernimmt die Anmeldung beim Netzbetreiber. Sie können ohne Unterbrechung weiter laden.
Ja. Jede Ladeeinrichtung für E-Autos müssen Sie dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitteilen. Ab einer Leistung von insgesamt mehr als 12 kVA muss der Netzbetreiber vorher zustimmen. Oft übernimmt der Elektrofachbetrieb die Anmeldung.
Für einen getrennten Autostromtarif und für Modul 2 nach § 14a EnWG ja. Für Modul 1 ist ein eigener Zähler nicht nötig. Dann laden Sie über Ihren normalen Haushaltstarif.
Das hängt vor allem von Ihrer Fahrleistung ab. Laut ADAC kann sich ein eigener Tarif ab etwa 10.000 km im Jahr lohnen, darunter war zuletzt meist der Haushaltstarif günstiger. Wir rechnen beide Varianten mit Ihren Werten durch.
Als Halter eines reinen E-Autos können Sie die Treibhausgasminderung einmal im Jahr über einen Dienstleister verkaufen. Die Höhe der Auszahlung schwankt und ist nicht garantiert. Mit Ihrem Stromtarif hat die THG-Quote nichts zu tun.
Ja. MB Finance berät auch zu Versicherungen, zum Beispiel zur Kfz-Versicherung für Ihr E-Auto. Mehr dazu finden Sie auf mitblick-finance.com.
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